Unsere Perserkatzen

1984 haben wir unsere erste Perserkatze bekommen, die uns fast 16 Jahre lang viel Spaß und auch einigen Nachwuchs gebracht hat. Von diesem Nachwuchs ist dann - wie soll es auch anders sein - eine Katze geblieben. Im Jahre 1987 gesellte sich auch ein eigener Kater Cäsar of Candyland mit dem Rufnamen Dicker zu uns.

Berlin Als wir dann im selben Jahr nach in den Bezirk Rudow im Süden von Berlin umgezogen sind, haben sich die Perserkatzen auch im Garten wohlgefühlt.

Nur die daraus resultierende recht intensive Fellpflege im Frühjahr und im Herbst war doch für alle recht anstrengend und somit bei Mensch und Tier mehr als unbeliebt. Aber Pflege muss nun mal sein.

Es gab auch noch Würfe aus der Paarung des Katers Cäsar of Candyland und Bonny von der Spree mit dem Rufnamen Micky. Einer der Nachkömmlinge war dann 1992 Dusty von der Spree.
Da wir uns aber seit 1989 auch verstärkt um den eigenen zweibeinigen Nachwuchs zu kümmern hatten, beschlossen wir, nach dem Wurf 1992 zumindest für ein paar Jahre die Zucht aufzugeben.

Nachdem nun der Sohn auch größer geworden ist, hatten wir seit 1999 wieder ein Katzenpaar - Katzen der Rasse Maine Coon - die sich nicht nur im Garten gemeinsam mit unserem Perserkater Dusty in diesem Haushalt wohl fühlten.

Dicker Dusty

Nach langer Krankheit hat uns Dusty im Mai 2006 verlassen. Seit mehreren Monaten schon wussten wir, dass er an chronischer Niereninsuffizienz litt.
Leider eine sehr häufige Todesursache bei älteren Katzen. Der Krankheitsverlauf kann nur durch Diät und unterstützende Medikamente verlangsamt aber nicht aufgehalten werden. Das Heimtückische an dieser Krankheit ist auch, dass man erst vage Symptome registriert, wenn bereits 70% der Nieren zerstört sind.

Da wir schon sehr viel früher mit dem Ende gerechnet hatten, nämlich als der Boden noch gefroren war, haben wir zum ersten Mal eine Einäscherung in Erwägung gezogen. Der Familienrat hat dann beschlossen dies dann tatsächlich auch zu tun um unseren kleinen Privatfriedhof nicht weiter auszuweiten. Aber es sollte jetzt niemand auf den Gedanken kommen, dass wir die Sache unnötig hinausgezögert haben. Man konnte spüren, dass Dusty mit sich und seiner kleinen Welt fast bis zum Schluss zufrieden war. Er hat noch die Frühlingssonne genießen können und an seinem letzten Wochenende hat er noch einmal einige Nachbarn besucht und sich verabschiedet. Am Dienstag hat er dann das letzte Mal gefressen und uns am Freitag unmissverständlich klar gemacht, dass es nun genug ist und wir ihn gehen lassen sollen.

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