Rassemerkmale

Cindy im Alter von 14 Wochen

Die Haare an den Ohren bilden Pinsel Die Main Coon wurden erstmals im 19. Jahrhundert in den USA vorgestellt
Maine Coon werden in der Kategorie Langhaar-Katzen eingestuft. Ihr Körperbau soll mittelgroß bis groß sein. Der Körper, der auf Beinen mittlerer Länge mit runden Pfoten steht, soll einen langen starken Knochenbau haben. Weiterhin soll der Körper einen breiten Brustkorb haben. Der gesamte Körper soll muskulös und wohl proportioniert sein. Das Fell ist dick und zottig, dabei von einer Seidigkeit, die sein Aussehen Lügen straft. Es verfilzt sich recht selten und ist recht pflegeleicht. Es empfiehlt sich trotzdem die tägliche Pflege - vor allen im Frühjahr - mit einer Bürste.
Kater sind bedeutend kräftiger gebaut als die Katze. So kann ein Kater bis zu neun kg wiegen und hat trotzdem einen kräftigen und muskulösen Körper. Die Pfoten, die recht groß sind haben zwischen den Zehen Haarbüschel. Für Maine Coon gilt, das das wetterfeste Fell dicht und zottig ist

Dieses Fell dient auch dafür, das die Maine Coon sich im kalten Winter in den nördlichen USA schützen konnte. Zusätzlich können sich Maine Coon ,mit Ihrem buschigen Schwanz, der dem Schwanz eines Waschbären stark ähnelt, zudecken, und sich so mit warm halten.

An den Beinen, an der Schulter und am Kopf ist es kürzer. Maine Coon haben eine schöne volle Halskrause. Im Bereich Bauch und Hinterläufe ist es strähnig. Die Länge des Fells ist abhängig von den Jahreszeiten . Der Kopf hat einen kantigen Umriss und die Wangenknochen sind hervorgehoben. Das Kinn ist kräftig ausgebildet bildet mit der Nasenspitze eine Linie. Der Nasenspiegel ist rosa. Die Ohren sollen groß sein und laufen spitz zu. Sie stehen weit auseinander. Die Haare am Ohr sollten "Luchspinsel" gleichen, was aber kein "Muss" darstellt. Ihre Ohrbüschel bieten Ihnen Schutz vor der Kälte.

Blick der Maine Coon

Die Augen sollen groß und leicht oval sein. Sie stehen leicht schräg in Richtung der Ohren. Die Farben sind häufig: Grün, Gold oder Kupfer.
Maine Coon Katzen haben einen leichten Eulenblick.
Der Schwanz soll mindestens so lang sein wie der Körper von der Schulter bis zum Schwanzansatz. Er ist vom Ansatz zum Ende hin spitz zulaufend. Ein zu kurzer Schwanz ist ein Fehler, der auf keine Ausstellungsehren hoffen lässt.
Maine Coon gibt es in fast allen Farben. All diese Farben gibt es mit und ohne Weiß. Jeder Anteil an Weiß ist erlaubt, wobei im Idealfall die Brust, der Bauch und die Pfoten weiß sind. Nicht erlaubt sind Siam-Zeichnung sowie die Farben chocolate, cinnamon. lilac und fawn.
Die Aufgabe der Maine Coon war es in der USA in ihren Revier auf den Bauernhöfen Mäuse und auch Ratten in "Schach" zu halten.

Merlin

Die Main Coon besitzt zwei einzigartige Merkmale: Sie ist, vielleicht auf Grund ihrer einfachen Herkunft, gewöhnt, auf hartem Untergrund zu schlafen. Man findet sie zusammengerollt in den seltsamsten Stellungen und an den seltsamsten Plätzen. Außerdem ist sie bekannt für den entzückenden, feinen Zirplaut, den sie von sich gibt.
Main Coon Katzen sind zärtliche, gesellige Haustiere.

Eigene Erfahrungen mit Maine Coon haben ergeben, dass auch diese Tiere sehr verspielt und sehr aktiv sind. Auch die Fellpflege ist für alle Beteiligten nicht so anstrengend wie bei den Perserkatzen. Maine Coon lieben es mit Wasser zu spielen, jagen im Garten Insekten und auch andere Tiere. Auch bei extreme Temperaturen sind über einen längeren Zeitraum gerne im Garten. Vor dem Trinken ist häufig zu beobachten, dass Maine Coon erst mehrmals mit der Pfote in den Wassernapf stoßen. Hierdurch soll eine eventuelle Eisschicht auf dem Wasser beseitigt werden.

Die Lautsprache der Maine Coon ist eher mit dem Gurren der Tauben zu vergleichen.

Maine Coon sind auch sehr auf ihre Menschen bezogen, jedoch in ihrer Anhänglichkeit sind sie nicht ganz so besitzergreifend wie Perserkatzen es manchmal sein können.

Sie sind intelligent und interessiert sich lebhaft für ihre Umgebung. Der Radius eines unkastrierten Katers ist größer als man erwartet (eigene Erfahrungen bis zu 1,5 km von zu Hause entfernt). In Ihrem Wesen kommen sie uns etwas unabhängiger - also mehr "Naturburschenhaft" - vor.

Aber eines haben alle Katzen gemeinsam. Sie hecken gern Umfug aus, aber wenn das Geräusch , für das Futter zu hören ist, sind sie da, es sei denn es gibt draußen noch Interessantes zu beobachten. Dann dauert der Aufenthalt im Garten bis in die späte Nacht egal welches Wetter und welche Jahreszeit es auch ist.